Bürgermeister im Blickpunkt

In den nächsten Tagen können Sie die aktuelle Ausgabe des Blickpunktes in den Händen halten. Da darf ich in Kurzform präsentieren, wo ich her komme, was ich bin und was man aus dieser schönen Gemeinde machen kann.

In so einer Kurzvorstellung kann man nicht alle Punkte im Detail benennen. Dies möchte ich an dieser Stelle tun.

Die Wurzeln

Name: Gerwin Kuhlmann
Geboren: 1973 in Leer
Wohnort: Westoverledingen, Ortsteil Flachsmeer

Beruflicher Hintergrund: 

Von der Basis kommend über Ausbildung in der Verwaltung bis zum Studium!

Dipl. Verwaltungswirt FH.
Prägende berufliche Stationen und Aufgaben, die mich gut vorbereitet haben!

Zur Zeit als Erster Samtgemeinderat der Samtgemeinde Nordhümmling verwaltungsleitend aktiv sowie stellv. Gemeindedirektor der Sitzgemeinde Esterwegen

Was sind Ihre wichtigsten politischen Schwerpunkte?

1. Familienfreundlichkeit über alle Generationen

„Westoverledingen – Ein Zuhause für das ganze Leben.“

Familienfreundlichkeit endet bei mir nicht im Kindergarten. Ich betrachte den gesamten Lebenszyklus – von der ersten Krabbelgruppe bis zum würdevollen Altern im vertrauten Ortsteil.

  • Beste Bildungschancen: Unsere Grundschulen müssen Lernorte der Zukunft sein. Das bedeutet: Moderne digitale Ausstattung, energetisch sanierte Gebäude und ein verlässliches Ganztagsangebot, das Eltern echte Wahlfreiheit und Entlastung bietet.
  • Wohnen & Bauen: Wir müssen die bauliche Entwicklung in unseren zwölf Dörfern mutig vorantreiben. Mein Fokus liegt auf dem Lückenschluss und der Reaktivierung von Ortskernen, um den Flächenverbrauch zu minimieren, aber auch auf neuem, bezahlbarem Wohnraum für junge Familien und altersgerechten Wohnformen für Senioren.
  • Infrastruktur der kurzen Wege: Ob Spielplatz, Hausarzt oder Nahversorgung – Lebensqualität entscheidet sich vor der Haustür. Ich werde mich für den Erhalt und Ausbau der dörflichen Infrastruktur einsetzen, damit Westoverledingen für alle Generationen attraktiv bleibt.

2. Wirtschaftsförderung und solide Finanzen

„Wirtschaftliche Stärke als Fundament für unsere sozialen Ziele.“

Nur eine Gemeinde mit gesunden Finanzen kann investieren.

Als Diplom-Verwaltungswirt weiß ich: Finanzen verwaltet man mit dem Rechenstift, aber man gestaltet sie mit Visionen.

  • Proaktive Wirtschaftsförderung: Ich sehe mich als „Chef-Wirtschaftsförderer“. Das heißt: Kurze Wege ins Rathaus, schnellere Genehmigungsverfahren und ein offenes Ohr für unsere Betriebe. Wir müssen Bestandsunternehmen pflegen und gezielt neue, zukunftsorientierte Gewerbe ansiedeln.
  • Solide Finanzen durch Struktur: „Modern und mutig“ bedeutet für mich, Ausgaben nicht nur zu verwalten, sondern auf ihre Wirksamkeit zu prüfen. Wir brauchen eine langfristige Haushaltsplanung, die Investitionen ermöglicht, ohne die kommenden Generationen zu belasten.
  • Digitalisierung der Verwaltung: Ein moderner Rathaus-Service spart Zeit und Geld – für Bürger und Unternehmen. Wir machen Westoverledingen zum digitalen Vorreiter im Landkreis Leer.

3. Sicherheit und Ehrenamt

„Das Ehrenamt ist das Rückgrat unserer zwölf Dörfer.“

Sicherheit ist mehr als die Abwesenheit von Gefahr – es ist das Gefühl, sich auf seine Gemeinschaft verlassen zu können.

  • Starke Feuerwehren: Unsere Freiwilligen Feuerwehren leisten Unverzichtbares. Ich stehe für eine bedarfsgerechte und moderne Ausstattung sowie eine zeitgemäße Infrastruktur der Feuerwehrhäuser. Hier gibt es keine Kompromisse bei der Sicherheit.
  • Wertschätzung des Ehrenamts: Ob Sportverein, Kulturkreis oder Sozialverband – das Ehrenamt hält WOL zusammen.
  • Präsenz & Verlässlichkeit: Sicherheit bedeutet auch Ordnung und Sauberkeit im öffentlichen Raum. Ich stehe für eine präsente Verwaltung, die hinhört und Probleme anpackt, bevor sie groß werden. Auf mein Wort ist Verlass!

4. Zukunft und Klima

„Nachhaltigkeit mit Vernunft und Weitblick gestalten.“

Klimaschutz ist für mich kein abstraktes Ziel, sondern eine Chance für eine unabhängige und moderne Gemeinde.

  • Kommunale Energieunabhängigkeit: Ich will Westoverledingen zum Vorreiter bei erneuerbaren Energien machen – aber so, dass unsere Bürger und die lokale Wirtschaft davon profitieren.
  • Mobilität neu denken: Ein gut ausgebautes Radwegenetz, das die Ortsteile sicher verbindet, innovative Mobilitätskonzepte für den ländlichen Raum sind für mich zentrale Zukunftsthemen.
  • Anpassung an den Klimawandel: Wir müssen unsere Entwässerungssysteme und Grünflächen fit für Extremwetterereignisse machen. Klimaschutz in WOL bedeutet: Schützen, was uns wichtig ist, und mutig investieren, wo es uns voranbringt.

Warum möchten Sie Bürgermeister von Westoverledingen werden, was treibt Sie an? 

Westoverledingen ist mein gewähltes Zuhause, hier sind Freunde und Familie, hier kenne ich mich aus! Mich treibt die Leidenschaft und Motivation an, unsere zwölf Dörfer nicht nur zu verwalten, sondern als Brückenbauer zwischen Bürgern, Politik und Verwaltung aktiv zu gestalten.

Was wäre Ihr erstes konkretes Projekt? 

Viele Projekte laufen bereits, die gilt es erfolgreich abzuschließen! 

Mir liegt die Einführung eines „Zukunftschecks“ für alle Ortschaften am Herzen: Ich werde in jedem Ortsteil direkt mit den Menschen und den Betrieben vor Ort die drängendsten Themen (wie z.B. Radwege, Infrastruktur, Baulücken und bauliche Entwicklung oder Nahversorgung) besprechen, priorisieren und einen Zukunftsplan erstellen. 

Im Rathaus werde ich die neuen Teams kennenlernen und mir Strukturen, Abläufe und Prozesse ansehen, bewerten und ggfs. weiterentwickeln. Mit einem motivierten und gut aufgestellten Team werden wir Ziele gemeinsam umsetzen, bürgernah, transparent und bürgerfreundlich!

Sie sehen: “Es kann nicht nur ein erstes Projekt geben, es ist Vieles gleichzeitig zu tun!”

Wie soll sich die Gemeinde in den nächsten Jahren entwickeln?

Westoverledingen soll sich zur modernsten familien- und wirtschaftsfreundlichen Gemeinde im Landkreis Leer entwickeln. 

Mein Ziel ist ein WOL, das durch digitale und bürgerfreundliche Verwaltung punktet, seine dörfliche Identität bewahrt, sich, wo erforderlich, baulich entwickelt und bei Klimaschutz und Energieunabhängigkeit mutig vorangeht.

Bauliche Entwicklung in WOL muss möglich bleiben – NORD, MITTE und SÜD

Bauen in Westoverledingen

Moin, Westoverledingen! 

Die bauliche Entwicklung in unserer Gemeinde darf kein Hindernisrennen sein – wir müssen vom „Aussitzen“ zum „Handeln“ kommen. Als Euer Bürgermeisterkandidat stehe ich für klare Entscheidungen und eine zukunftsorientierte Planung, die nicht an Einzelfragen hängen bleiben soll.

Auch wenn die Nachfrage an Baugrundstücken für den Einfamilienhausbau eher aktuell zurückhaltend bewertet werden kann und die Baukosten hoch sind, so war und ist die Chance auf Entwicklung immer wichtig. Wer nichts hat, der kann auch nichts anbieten oder entwickeln! 

Hier ist mein Plan, wie wir Westoverledingen gemeinsam nach vorne bringen:

1. Konsequent weiterentwicklen

Die Diskussion um die Reithalle in Ihrhove ist wichtig und sinnvoll, soll aber nicht länger als Bremsklotz für das gesamte Grundzentrum dienen.

  • Abkoppeln & Starten: Wir sollten Ihrhove jetzt weiterentwickeln, zunächst ohne das Reithallen-Gelände einzubinden.
  • Zügige Planung: Beidseitig der Großwolder Straße können wir umgehend starten – Mögliches Ziel sind zwei neue Siedlungsstrukturen mit jeweils ca. 20-25 Baugrundstücken.
  • Ganz Westoverledingen im Blick: Wenn wir in Ihrhove den Knoten lösen, schaffen wir sofort Raum für die weitere Entwicklung in der Mitte und im Süden unserer Gemeinde. Hier gilt es, geeignete Flächen zu erwerben oder ggfs. private Entwicklung zu ermöglichen.

2. Den „Bauturbo“ zünden

Das neue Gesetz zur Beschleunigung des Wohnungsbaus bietet uns enorme Chancen, die wir als Gemeinde schnellstens prüfen und nutzen müssen.

  • Potenzial nutzen: Ob Nachverdichtung, Sanierung oder Aufstockung – hier liegt das größte Potenzial für bezahlbaren Wohnraum.
  • Schneller zum Ziel: Kurze Genehmigungsverfahren statt bürokratischer Langwierigkeit.
  • Für Jung & Alt: Wir brauchen moderne Wohnformen, damit junge Familien hier Wurzeln schlagen und die ältere Generation würdevoll in ihrer Heimat „alt werden“ kann.

Warum ist das wichtig?

Stillstand können wir uns nicht leisten. Eine aktive Baupolitik stärkt unsere lokalen Handwerksbetriebe und sichert die wirtschaftliche Basis unserer Gemeinde. Wir haben in den letzten Jahren massiv in Kitas, Schulen und Infrastruktur investiert – jetzt müssen wir sicherstellen, dass die Menschen auch hier eine Wohnung finden oder bauen können.

Mein Versprechen: Kooperation statt Konfrontation. Ich werde die Verwaltung, Planer und Investoren an einen Tisch holen, um lösungsorientiert und vertrauensvoll zusammenzuarbeiten.

Wohnraum schaffen, aber mit Augenmaß: Mein Standpunkt zum Bauvorhaben am Rosmarinring in Flachsmeer

Worum gehts?

Das Interesse an der jüngsten Ortsratssitzung war riesig – und das aus gutem Grund. Die Pläne für den sozialen Wohnungsbau im Rosmarinring bewegen die Gemüter.

Unter dem Motto „Nicht gegen sozialen Wohnungsbau – sondern für Verlässlichkeit und faire Planung“ haben Anwohner und die Bürgerinitiative (BI) deutlich gemacht, worum es geht: Niemand bestreitet den Bedarf an bezahlbarem Wohnraum. 

Es geht darum: Passen zwei massive Bauten mit insgesamt 10 Wohneinheiten in den Charakter des gewachsenen Siedlungsgebietes? Sind die erforderlichen Rahmenbedingungen dort gegeben?

Hier sollen die Wohnungen am Rosmarinring entstehen

Die Stimmungslage

Über 60 Bürgerinnen und Bürger haben ihre Sorgen und Argumente sachlich vorgetragen. Dass die Verwaltung, vertreten durch Bauamtsleiter Marco Smit, erstmals öffentlich Rede und Antwort stand, war überfällig und gut. Doch das Ergebnis der Sitzung war für viele ernüchternd. Es blieb das Gefühl, vor vollendete Tatsachen gestellt zu werden – zumal der private Investor, der das Projekt umsetzt, nicht anwesend war (möglicherweise aber auch nicht eingeladen).

Meine Position

Integration statt Konfrontation 

Als Bürgermeisterkandidat wurde ich in der Sitzung nach meinem konkreten Standpunkt gefragt. Ich rede nicht um den heißen Brei herum:

Wir brauchen sozialen Wohnungsbau, aber er darf nicht mit der Brechstange gegen die Struktur eines Wohngebiets durchgesetzt werden.

Mit Blick auf die Historie des Bebauungsplans, die enge Bebauung im Rosmarinring und Straßenführung ohne Nebenanlage halte ich die geplante Dimensionierung für zu massiv.

Gespräch mit den beiden Initiatoren der Bürgerinitiative. Links Patrick Haak, rechts Rene Poelmann

Mein Lösungsvorschlag

Ich spreche mich für eine Reduzierung auf maximal 6 Wohneinheiten auf den beiden Grundstücken aus. Dies würde eine Bebauung ermöglichen, die sich harmonisch in die Nachbarschaft einfügt (z.B. in Form von Doppel- oder Reihenhauscharakter) und gleichzeitig den Parkdruck damit in der Siedlung nicht unnötig verschärft.

Die einfache Gleichung „ich habe 10 Wohnungen, also brauche ich auch nur 10 Parkplätze“ reicht nicht aus.

Für größere Wohnprojekte gibt es in unserer Gemeinde geeignetere Flächen an breiteren Erschließungsstraßen mit entsprechenden Nebenanlagen und Parkraum. Hier haben private Investoren bereits gezeigt, wie es funktionieren kann, ohne den Siedlungscharakter zu sprengen.

Mein Versprechen für die Zukunft 

Das eigentliche Problem im Rosmarinring ist nicht der Bau selbst, sondern die fehlende Kommunikation und Transparenz. Politik und Verwaltung dürfen in eigenen Handlungsoptionen nicht über die Köpfe der Anwohner hinwegplanen.

Als Bürgermeister werde ich künftig sicherstellen, dass Investoren und Anwohner vor der finalen Planung an einen Tisch geholt / beteiligt werden, insbesondere dort, wo die Gemeinde selber auch konkret  Handlungsoption hat!

Transparenz ist keine Holschuld der Bürger, sondern eine Bringschuld der Verwaltung. Wir müssen versuchen Wachstum und Nachbarschaft in Einklang bringen – das ist mein Anspruch für unsere Gemeinde.

Zu dem Thema werde ich mich zeitnah hier wieder zu äußern.

Euer Gerwin Kuhlmann 
Bürgermeisterkandidat für unser Westoverledingen 

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